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swiss pocket knives

Nr. 620 "princess"

Geschichte

Das Modell mit der Nummer 620, später bekannt unter dem Namen „Princess“, war das erste 58-mm-Modell, das Victorinox produzierte. Es wurde Ende der 1930er-Jahre entwickelt und in Produktion genommen. Alle Funktionsteile bestanden von Anfang an aus rostträgem Stahl.

Dieses Modell blieb für knapp 20 Jahre das einzige in der Grösse 58 mm bis das Modell mit Schere, das Modell Nr. 623, hinzukam.

Die ersten Messer dieses Typs hatten am Nietpunkt auslaufende und geschwungene Federn, welche der Form der Platinen angeglichen waren und mit ihnen einen Abschluss bildeten. Diese Federn verschwanden in den 1940er-Jahren und wurden durch neue ersetzt. Die alten Federn wiesen eine schwarze Beschichtung als Korrosionsschutz auf.

Die Nieten bestanden lange Zeit aus Neusilber. Selten wurde Messing als Nietmaterial eingesetzt. Die Platinen waren aus Neusilber gefertigt.

Aufgrund des einfachen Aufbaus und der kleinen Grösse eignete sich dieses Modell ideal als Werbemesser und fand in diesem Bereich grosse Verwendung. Die Schalen waren vorwiegend aus Cellidor in den Farben schwarz, rot und weiss gefertigt, wobei die Modelle in Weiss und Schwarz in den 1950er-Jahren wieder verschwanden. Es gab auch Modelle mit Metallschalen, Aluschalen oder Celluloid.

Bei den Cellidormodellen wurde der Firmenschriftzug auf den Werbemessern aus Neusilber gefertigt und in die Schalen eingelegt. Bei den Metallschalen, welche zu Beginn ausschliesslich glatt und ohne eine Guillochierung gefertigt waren, wurde der Schriftzug eingraviert. Gravierungen gab es auch in seltenen Fällen bei den Modellen mit Cellidorschalen, wobei die durch die Gravur entstandenen Vertiefungen eingefärbt oder mit einer farbigen Masse aufgefüllt wurden.

Das Modell besteht aus zwei Schalenteilen und im Normallfall aus zwei Platinen. Jede Niete fixiert ein Funktionsteil, respektive eine Feder. Das Modell Nr. 620 bestand aus einem Minimum von insgesamt 10 Fertigungsteilen: 4 Nieten, 2 Schalen, 2 Federn und 2 Funktionsteilen (Messer, Nagelfeile). Dadurch konnten die Kosten auf ein Minimum beschränkt werden.

Die Nieten waren bis ca. 1957 bei den Cellidorschalen sichtbar. Anschliessend wurden die beiden Schalenteilen über den Nieten auf die Platinen gedrückt und so verbunden bzw. befestigt.

Frühere Varianten hatten keinen Schlüsselring. Als der Schlüsselring aufkam, wurde er am Fuss des Taschenmessers befestigt, kurze Zeit später jedoch an der Kopfniete.

Die Produktion des Modells wurde ca. Ende der 1990er-Jahre eingestellt.

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