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swiss pocket knives

Nr. 207 k

Geschichte

Das Modell Nr. 207 k / Nr. 244 k hat eine sehr lange Geschichte. Die Anfänge waren um 1900, das Modell hiess damals noch Nr. 207 k. Es verfügte über eine kurze Nagelfeile an der Stelle, an der sich normalerweise die Ahle befindet. Später, wohl Ende der 1930er-Jahre, trat dann an Stelle der kurzen, eine lange Nagelfeile, wie sie schon seit längerer Zeit bei anderen Modellen (z. B. in der Grösse 75 mm) verwendet wurde. Bis in die 1970er-Jahre blieb diese Konfiguration bestehen. Anschliessend gab es zwei Varianten: eine mit und eine ohne lange Nagelfeile. Um 1979–1980 wurde an Stelle der kleinen Schneideklinge das Combotool verwendet (eine Mischung aus Dosen-, Flaschenöffner und Schraubendreher). Das Modell wurde bis ca. in das Jahr 2000 produziert. Anschliessend wurden keine Scheren mehr für die 84-mm-Modelle hergestellt, wodurch das Modell Nr. 244 k sein Produktionsende fand.

Funktionsteile

Das Modell Nr. 244 k verfügte über eine kleine und eine grosse Schneideklinge, daneben über eine Schere, sowie auf der Rückseite über eine Nagelfeile und einen Korkenzieher. Das Modell war mit oder ohne Bügel sowie mit oder ohne Pinzette und Zahnstocher erhältlich.

Materialstärke

Grosse Klinge: 2,4 mm–2,5 mm; kleine Klinge: 1,7 mm; Schere: 2,4 mm; Nagelfeile: 2,4 mm; Korkenzieher: 3,0 mm (später: 2,8 mm; noch später: 2,4 mm)

Aufbau

Die obere Lage besteht typischerweise aus einer Schere an der Vorder- und einer Nagelfeile an der Rückseite. Bei Modell 207 k war die kleine Nagelfeile noch über eine Mittelniete fixiert, während dafür beim Nachfolgemodell Nr. 244 k die Fussniete verwendet wurde. War keine Nagelfeile montiert, wurde die Schere nicht wie üblich an der Kopfniete, sondern an der Fussniete montiert. Die untere Lage ist identisch mit Modell Nr. 248 k in der Kombination mit kleiner und grosser Schneideklinge sowie Korkenzieher auf der Rückseite.

Schalenmaterial

Das Modell gab es lange Zeit typischerweise mit Schalen aus Fiber, später dann wahlweise auch mit Horn oder Perlmutt, ab 1937 mit Celluloid/Cellidor an Stelle von Fiber.

Platinen/Zwischenlage/Nieten

Bei den ersten Modellen bestanden die Platinen und Zwischenlagen aus Messing sowie die Nieten aus Kohlenstoffstahl, später dann die Nieten ausschliesslich aus Neusilber, woraus ebenfalls die Zwischenlagen und Platinen bestanden. Sowohl die Zwischenlagen als auch die Platinen wurden zu einem späteren Zeitpunkt durch Aluminium ersetzt.

Handelsname(n):Golfer

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