Geschichte
Bei den Modellen Nr. 293, Nr. 294 und Nr. 295 handelt es sich um zweiteilige Taschenmesser der Serie mit jeweils zwei Schneideklingen. Die obere Klinge blieb jeweils immer die Gleiche, während bei der unteren zweiten Schneideklinge jeweils eine unterschiedliche verwendet wurde.
Die Modelle sind baugleich wie die Modelle Nr. 285, Nr. 286 und Nr. 287, besitzen jedoch keine Rindenlöser. Diese zweiteiligen Taschenmesser wurden nur in sehr geringen Stückzahlen zwischen ca. 1930 und 1950 produziert und sind heute entsprechend selten. Offenbar bevorzugten viele Profis für die Gartenarbeit ein Taschenmesser mit zusätzlich integriertem Rindenlöser.
Funktionsteile
Die Modelle Nr. 293, Nr. 294 und Nr. 295 verfügten je über zwei Schneideklingen.
Materialstärke
Schneideklinge: 2,2–2,5 mm
Aufbau
Bei allen drei Taschenmessern handelt es sich um zweilagige Modelle. Beide Schneideklingen drehten sich um die Kopfniete. Teilweise wurden durchlaufende Rückenfedern verwendet, teilweise Zwischenlagen aus Messing.
Schalenmaterial
Als Schalenmaterial kam Horn, Fiber und möglicherweise für einen kurzen Zeitraum auch Cellidor schwarz zum Einsatz (vgl. Kat. von 1952).
Platinen/Zwischenlage/Nieten
Die Platinen bestanden aus Stahl oder Messing, die Zwischenlagen und die Nieten aus Messing.
Handelsname(n):Okuliermesser, Gartenmesser