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swiss pocket knives

Nr. 312

Geschichte

Das Modell Nr. 312 machte eine grosse Entwicklung durch, respektive die Nummer wurde für zwei unterschiedliche Modelle verwendet, welche von den Funktionsteilen und dem Aufbau her wenig miteinander zu tun hatten.

Ursprünglich war das Modell Nr. 312 ein Modell Nr. 306 mit zusätzlicher Säge. Es taucht erstmals im Katalog von 1922 von Victorinox auf. Wahrscheinlich wurde dieses Modell kurze Zeit später ganz aus der Produktion genommen. Die frei gewordene Nummer wurde dann für ein neues Modell verwendet, welches ab 1932 im Katalog auftaucht. Dieses „neue“ Modell Nr. 312 verfügte über einen Korkenzieher auf der Rückseite sowie einen Büchsenöffner, wodurch die Ahle sowie die kleine Schneideklinge des ursprünglichen Modells Nr. 312 verschwanden.

Victorinox produzierte dieses Modell bis ca. Mitte der 1960er Jahre.

Funktionsteile

Die ursprüngliche Variante des Modells Nr. 312 verfügte über eine grosse Schneideklinge, einen Schraubendreher, eine Ahle, eine kleine Schneideklinge sowie eine Säge. Das spätere Modell Nr. 312 hatte neben der grossen Schneideklinge, der Säge und dem Schraubendreher einen zusätzlichen Büchsenöffner sowie einen Korkenzieher auf der Rückseite.

Materialstärke (neues Modell)

Grosse Schneideklinge: 2,4–2,6 mm; Korkenzieher: 2,0 mm; Schraubendreher: 2,0–2,2 mm; Büchsenöffner: 2,0–2,2 mm; Säge: 2,0 mm

Aufbau (neues Modell)

Bei Modell Nr. 312 handelt es sich um ein dreilagiges Taschenmesser. Die oberste Lage beinhaltet den Schraubendreher sowie den Büchsenöffner, die untere Lage die Säge sowie den Korkenzieher auf der Rückseite. Die Mittellage besteht aus der grosse Schneideklinge. Die Kopfniete aus Neusilber fixiert zusammen mit den zwei Backen den breiten Schraubendreher sowie die grosse Schneideklinge und die Säge; die Fussniete befestigt den Büchsenöffner, eine Zwischenlage sowie die Rückenfeder der unteren Lage. Die Mittelniete dient der Fixierung der beiden Schalenteile, der oberen beiden Rückenfedern sowie des Korkenziehers auf der Rückseite.

Schalenmaterial

Als Schalenmaterial kam ausschliesslich Fiber rot zum Einsatz.

Platinen/Zwischenlage/Nieten

Wenn Kohlenstoffstahl verwendet wurde, waren die Platinen und Nieten aus Stahl. Bei Werkzeugen aus rostträgem Stahl bestanden die Platinen und Nieten aus Messing, wobei die Kopfniete wie auch die Backen immer aus Neusilber und die Zwischenlage aus Messing gefertigt waren.

Handelsname(n):Kadettenmesser, Monteurmesser

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