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swiss pocket knives

Nr. 313

Geschichte

Wie das Modell Nr. 312 auch, machte das Modell Nr. 313 eine grosse Veränderung durch. Die ursprüngliche Variante, welche erstmals 1922 im Katalog von Victorinox auftaucht, war grundsätzlich ein Modell Nr. 307 mit zusätzlicher Säge. Das Taschenmesser, welches dann ab 1932 in den Katalogen als Nr. 313 beschrieben wird, hatte mit dem ursprünglichen Modell nur noch wenig zu tun. Die einzigen Gemeinsamkeiten waren die grosse Schneideklinge und der Schraubendreher. Das neue Modell hatte zusätzlich einen Büchsenöffner, eine kleine Schneideklinge sowie einen Korkenzieher auf der Rückseite. In dieser Konfiguration wurde das Modell bis ca. Mitte der 1960er-Jahre hergestellt

Funktionsteile

Das ursprüngliche Modell Nr. 313 verfügte neben einer grossen Schneideklinge, einem breiten und einem schmalen Schraubendreher, einer Ahle und einem Büchsenöffner über eine zusätzliche Säge. Das spätere Modell Nr. 313 hatte noch die grosse Schneideklinge, den breiten Schraubendreher und den Büchsenöffner, jedoch eine zusätzliche schmale Schneideklinge und einen Korkenzieher auf der Rückseite.

Materialstärke (neues Modell)

Grosse Schneideklinge: 2,4–2,6 mm; Korkenzieher: 1,8–2,0 mm; Schraubendreher: 2,0–2,2 mm; Büchsenöffner: 2,0–2,2 mm; kleine Schneideklinge: 1,8 mm–2,0 mm

Aufbau (neues Modell)

Bei Modell Nr. 313 (späte Ausführung) handelt es sich um ein dreilagiges Taschenmesser. Die oberste Lage beinhaltet den Schraubendreher sowie den Büchsenöffner, die untere Lage die kleine Schneideklinge sowie den Korkenzieher auf der Rückseite. Die Mittellage besteht aus der grosse Schneideklinge. Die Kopfniete aus Neusilber fixiert zusammen mit den zwei Backen den breiten Schraubendreher sowie die grosse Schneideklinge und die kleine Schneideklinge; die Fussniete befestigt den Büchsenöffner, eine Zwischenlage sowie die Rückenfeder der unteren Lage. Die Mittelniete dient der Fixierung der beiden Schalenteile, der oberen beiden Rückenfedern sowie des Korkenziehers auf der Rückseite.

Schalenmaterial

Als Schalenmaterial kam ausschliesslich Fiber rot zum Einsatz.

Platinen/Zwischenlage/Nieten

Wenn Kohlenstoffstahl verwendet wurde, waren die Platinen und Nieten aus Stahl. Bei Werkzeugen aus rostträgem Stahl bestanden die Platinen und Nieten aus Messing, wobei die Kopfniete wie auch die Backen immer aus Neusilber und die Zwischenlage aus Messing gefertigt waren.

Handelsname(n):Kadettenmesser, Monteurmesser

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