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swiss pocket knives

Nr. 314, Nr. 315, Nr. 318

Geschichte

Das Modell Nr. 314 taucht erstmals im Victorinox Katalog von 1922 auf. Es handelte sich damals um ein Basismodell Nr. 308 mit zusätzlicher Säge. Kurze Zeit später wurde die Produktion dieses Modells eingestellt und ab 1932 erschien dann wieder ein Modell Nr. 314, jedoch mit völlig veränderter Werkzeugkonfiguration. Es verfügte über eine charakteristische, sehr lange, kantige Ahle sowie einen Korkenzieher auf der Rückseite. Es gab das Modell wahlweise mit der Ausführung „Kohlenstoffstahl“ oder „rostträger Stahl“.

Die Modelle Nr. 315 und Nr. 318 tauchen erstmalig 1932 im Victorinox Katalog auf. Diese drei Modelle wurden bis ca. Mitte der 1960er-Jahre produziert und anschliessend durch Victorinox – wie die anderen Modelle dieser Taschenmesserserie – aus der Produktion genommen.

Funktionsteile

Das ursprüngliche Modell Nr. 314 verfügte neben einer grossen und einer kleinen Schneideklinge, einem Schraubendreher und einer Ahle über eine zusätzliche Säge. Das spätere, neue Modell Nr. 314 hatte noch die grosse Schneideklinge und den Schraubendreher (diesmal mit Abisolierfunktion), darüber hinaus jedoch eine zusätzliche kantige lange Ahle, einen Büchsenöffner und einen Korkenzieher auf der Rückseite, dafür fehlten die Säge, die kurze runde Ahle und die schmale Schneideklinge. Das Modell Nr. 315 hatte im Vergleich zum neuen Modell Nr. 314 einen schmalen Schraubendreher an Stelle des Büchsenöffners, und das Modell Nr. 318 besass im Vergleich zum Modell Nr. 315 eine zusätzliche Säge.

Materialstärke (neues Modell)

Grosse Schneideklinge: 2,4–2,6 mm; Korkenzieher: 1,8–2,0 mm; Schraubendreher: 2,0–2,2 mm; Büchsenöffner (respektive schmaler Schraubendreher): 2,0–2,2 mm; lange Ahle: 2,0–2,2 mm; Säge: 2,0 mm

Aufbau (neue Ausführung)

Bei den Modellen Nr. 314 und Nr. 315 handelt es sich um dreilagige Taschenmesser. Die oberste Lage beinhaltet den Schraubendreher sowie den Büchsenöffner (respektive schmalen Schraubendreher), die untere Lage machen die lange Ahle sowie der Korkenzieher auf der Rückseite aus. Die Mittellage besteht aus der grossen Schneideklinge. Die Kopfniete aus Neusilber fixiert zusammen mit den zwei Backen den breiten Schraubendreher sowie die grosse Schneideklinge und die lange Ahle, die Fussniete den Büchsenöffner (respektive schmalen Schraubendreher), eine Zwischenlage sowie die Rückenfeder der unteren Lage. Die Mittelniete dient der Fixierung der beiden Schalenteile, der oberen beiden Rückenfedern sowie des Korkenziehers auf der Rückseite. Das Modell Nr. 318 ist ein vierlagiges Taschenmesser mit der zusätzlichen Lage der Säge, welche die dritte Lage von oben ausmacht.

Schalenmaterial

Als Schalenmaterial kam ausschliesslich Fiber rot zum Einsatz, ausser beim ursprünglichen Modell Nr. 314, das auch in Horn und Hirschhorn verfügbar war.

Platinen/Zwischenlage/Nieten

Wenn Kohlenstoffstahl verwendet wurde, waren die Platinen und Nieten aus Stahl. Bei Werkzeugen aus rostträgem Stahl bestanden die Platinen und Nieten aus Messing, wobei die Kopfniete wie auch die Backen immer aus Neusilber und die Zwischenlage aus Messing gefertigt waren. 

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