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swiss pocket knives

Nr. 248

Geschichte

Die Geschichte des Modells Nr. 248 geht bis ca. 1900 zurück. Das Modell taucht 1901 im Katalog von Victorinox auf und entstand somit kurz nach oder gleichzeitig mit dem berühmten Modell Nr. 205. Die Schalen waren ursprünglich aus Fiber und wahlweise konnte das Modell mit oder ohne Bügel gekauft werden.

Das Modell Nr. 248 war eines der wenigen einlagigen Modelle, welche es in der Grösse 91 mm je gab. Victorinox produzierte das Modell bis ca. Mitte der 1970er-Jahre und es machte währen dieser Zeit nur geringfügige Veränderungen durch. Die Schalen aus Fiber wurden durch Celluloid-/Cellidor-Schalen ersetzt, wahlweise ab ca. 1930 auch mit Schalen aus Horn, Schildpatt oder Perlmutt. Nach Wahl war auch das Modell mit Werkzeugen aus Kohlenstoffstahl oder aus rostträgem Stahl verfügbar, wobei für die Schalen aus Perlmutt und Schildpatt nur letztere Option in Frage kam. Ab ca. Mitte der 1950er-Jahre war gemäss Katalogen nur noch die Variante mit rostträgem Stahl und Schalen aus Cellidor verfügbar. Kurze Zeit gehörte das Modell Nr. 248 auch der Elinox-Linie an, geführt unter der Nr. 1248 und später der Nr. 3248.

Dieses Messer wurde auch häufiger für Werbezwecke eingesetzt und erhielt dafür die entsprechenden Einlagen aus Neusilber oder Gravuren auf der Schneideklinge.

Funktionsteile

Das Modell Nr. 248 verfügt über eine kleine und eine grosse Schneideklinge sowie einen Korkenzieher auf der Rückseite. Das Modell gab es wahlweise mit oder ohne Bügel, jedoch nie offiziell mit Zahnstocher/Pinzette.

Materialstärke

Grosse Schneideklinge: 2,6 mm; Korkenzieher: 3,4 mm au

Aufbau

Das Modell Nr. 248 ist ein einlagiges Taschenmesser. Diese Lage aus kleiner und grosser Schneideklinge und dem Korkenzieher auf der Rückseite wurde in sehr vielen Taschenmessern verwendet und ist immer gleich. Um die Kopfniete bewegt sich die grosse und um die Fussniete die kleine Schneideklinge. Der Korkenzieher ist mit einer Mittelniete befestigt. Die vierte Die Niete ist verdeckt unterhalb der Schalen angebracht und verhindert das Verschieben der Rückenfeder.

Schalenmaterial

Als Schalenmaterial kam ursprünglich nur Fiber rot zum Einsatz, später dann Celluloid/Cellidor und Horn. Um 1930 gab es das Modell aus rostträgem Stahl noch mit Schildpatt oder Perlmutt, wobei diese Modelle sehr selten sind, und die Schildpattschalen 1944 bereits nicht mehr im Katalog standen.

Platinen/Zwischenlage/Nieten

Da das Modell Nr. 248 eine sehr lange Geschichte hat, wurden auch die unterschiedlichsten Materialien für die Platinen, Nieten und Zwischenlagen verwendet. Ursprünglich waren die Platinen aus Messing, später dann aus Neusilber und Aluminium. Die ersten Zwischenlagen und die Nieten waren aus Stahl, später dann aus Messing und noch später aus Neusilber und Aluminium (nicht die Nieten).

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